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	<title>Smørrebrød &#187; Sprachspaß</title>
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	<description>Aus der Rümpelkammer eines Wikingers</description>
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		<title>Det er Jul, det er cool!</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 15:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jul bedeutet Weihnachten. Ich glaube, den Rest kann sich jeder selbst übersetzen&#8230; Das ist jedenfalls der Titel eines in Dänemark gleichermassen bekannt wie verachteten Weihnachts-Raps. Von dem hab ich leider erst kürzlich erfahren und will ihn Euch zum Fest natürlich nicht vorenthalten: Keine Ahnung wovon der merkwürdige Typ da spricht oder was sonst so von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jul bedeutet Weihnachten. Ich glaube, den Rest kann sich jeder selbst übersetzen&#8230;<br />
Das ist jedenfalls der Titel eines in Dänemark gleichermassen bekannt wie verachteten Weihnachts-Raps. Von dem hab ich leider erst kürzlich erfahren und will ihn Euch zum Fest natürlich nicht vorenthalten:</p>
<p><iframe width="475" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/-4y221Tr39c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Keine Ahnung wovon der merkwürdige Typ da spricht oder was sonst so von dem kam. Mir wurde gesagt, dass ich mich gar nicht damit auseinandersetzen möchte. Also gut. Ich möchte Euch aber allen ein wundervolles Weihnachtsfest wünschen. Genießt die Zeit und das Essen und die Menschen und alles.<br />
Kommt gut in ein grossartiges neues Jahr! </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Oktuborgfest</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 19:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die beste Uni-Party des Jahres ist immer das Oktoberfest (2008, 2009 – zur Vermeidung der Wiederholungslangeweile habe ich 2010 hier nicht dokumentiert). Und eigentlich war’s auch dieses Jahr wieder so wie die letzten Jahre. Viel Spaß mit guten Freunden und merkwürdiger Musik. Der einzige Unterschied war, dass diesmal ein kleines Faltblatt mit Liedtexten verteilt wurde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die beste Uni-Party des Jahres ist immer das Oktoberfest (<a href="http://blog.k-jahn.de/2008/10/25/oktoberfest-an-der-uni/">2008</a>, <a href="http://blog.k-jahn.de/2009/10/24/oktoberfest-in-aalborg-2009/">2009</a> – zur Vermeidung der Wiederholungslangeweile habe ich 2010 hier nicht dokumentiert). Und eigentlich war’s auch dieses Jahr wieder so wie die letzten Jahre. Viel Spaß mit guten Freunden und merkwürdiger Musik. Der einzige Unterschied war, dass diesmal ein kleines Faltblatt mit Liedtexten verteilt wurde. Endlich konnte ich deren Trinklieder verstehen, die ja wortwörtlich aus dem dänischen übersetzt wurden. </p>
<p><a href="http://blog.k-jahn.de/wp-content/tirolerrock.jpg"><img src="http://blog.k-jahn.de/wp-content/tirolerrock-150x150.jpg" alt="" title="Gott gab Dich Tirolerrock!" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1335" /></a>Hier mein Favorit: </p>
<blockquote><p>Jawohl, Jawohl, Jawohl,<br />
Wir trinken Alkohol!<br />
Wir haben keinen Wasser,<br />
So wir trinken Alkohol.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Procrastination</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 21:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder Deutsche weiß, dass sie in Amerika auf ein &#8220;Fest&#8221; gehen und nicht auf eine Party. Auch, dass man in den Staaten &#8220;Gesundheit!&#8221; sagt, wenn jemand niest. Ausserdem ist allgemein bekannt, dass es im Englischen keine eigenen Begriffe für Zeitgeist, Doppelgänger oder Kindergarten existieren und darum die deutschen benutzt werden. Ein befreundeter Neuseeländer hat mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Deutsche weiß, dass sie in Amerika auf ein &#8220;<a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=fest">Fest</a>&#8221; gehen und nicht auf eine Party. Auch, dass man in den Staaten &#8220;<a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=gesundheit">Gesundheit</a>!&#8221; sagt, wenn jemand niest. Ausserdem ist allgemein bekannt, dass es im Englischen keine eigenen Begriffe für Zeitgeist, Doppelgänger oder Kindergarten existieren und darum die deutschen benutzt werden. Ein befreundeter Neuseeländer hat mir mal folgendes erzählt: Sprachforscher gehen davon aus, dass in einer Kultur immer dann ein Wort für irgendwas aufkommt, wenn dieses etwas einen Stellenwert von gewisser Höhe erreicht. Sprich, irgendwas ist wichtig, also geben wir dem Kind einen Namen. Er hat dann freundlich auf <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=schadenfreude">Schadenfreude</a> verwiesen.</p>
<p>Wer als Deutscher ein Leben auf englisch führt, wie ich, kennt einige dieser Beispiele. Allerdings gibt&#8217;s das ganze natürlich auch andersrum. Ich meine jetzt gar nicht mal was spezielles wie Garage, Show, Macho oder Film. Und das lächerliche deutsche Wort für Mobiltelefon ignoriere ich sowieso. Nein, was ich meine sind Begriffe, die es auf deutsch einfach nicht gibt. Begriffe, die man auch nicht so leicht übersetzen kann. Und zwar hab ich da einen ganz bestimmten im Kopf: Procrastination.</p>
<p>Das schöne ist, dass jeder weiß, was Procrastination ist. Wir alle haben schon &#8220;procrastiniert&#8221;. Spätestens jeder, der sich noch an seine aktive Zeit in Schule oder Uni erinnern kann. </p>
<p>Was also ist Procrastination?<br />
Nun, das Wort kommt aus dem Lateinischen, von pro (nach) und crastinus (Morgen). Auf Deutsch würde ich es vielleicht als Aufschieben bezeichnen, wobei es das nur mäßig trifft&#8230;</p>
<p>Procrastination ist, wenn ich für eine Prüfung büffeln muss, aber statt dessen die Fenster putze, und das obwohl ich eigentlich Fensterputzen hasse. Das kennen wir alle. Vielleicht mit anderen Beispielen, aber im Prinzip geht&#8217;s uns allen ab und an mal so.<br />
Im deutschen gibt es ein Sprichwort, dass den Sinn ganz schön erklärt: Morgen, Morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute. Beziehen wir das auf diese Kulturen Theorie, von der ich geschrieben habe, heißt das also, dass Procrastinatoren im deutschen Sprachraum als Faul angesehen werden. Oder besser: Wurden. </p>
<p>Procrastination ist auch im Blog zu schreiben, statt an der Doktorarbeit. Darum mach ich jetzt Schluss. Wer mehr wissen will soll sich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=4P785j15Tzk">dieses</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qjIsdbBsE8g">dieses</a> Video ansehen (leider nur auf englisch) oder einen merkwürdig erzwungen geschriebenen Wikipedia <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufschieben">Artikel</a> (deutsch).</p>
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		<title>¡Buenos Aires!</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 10:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast 2½ Jahre nach meiner ersten Dänischstunde hatte ich Gestern zum ersten Mal Spanisch. Ich dachte mir, wo in meinem direkten Freundeskreis gerade so viele Spanischsprachler sind, kann ich mir das ja vielleicht auch mal zu Gemüte führen. Soll ja auch gar nicht so schwer sein… *hüstel* Ich nehme dieses Kursus an so einer Einrichtung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast 2½ Jahre nach meiner <a href="http://blog.k-jahn.de/2008/09/01/jeg-har-ikke-børn/">ersten Dänischstunde</a> hatte ich Gestern zum ersten Mal Spanisch. Ich dachte mir, wo in meinem direkten Freundeskreis gerade so viele Spanischsprachler sind, kann ich mir das ja vielleicht auch mal zu Gemüte führen. Soll ja auch gar nicht so schwer sein… *hüstel*</p>
<p>Ich nehme dieses Kursus an so einer Einrichtung, die eben Kurse anbietet. Meine Lehrerin ist übrigens die Frau meines Büronachbars. Aus Argentinien. Ich lerne also als Deutscher in Dänemark Spanisch bei einer Argentinierin.<br />
Und bei dem Kurs ging‘s auch genauso zu. Ich war mit einer deutschen Freundin da, wir haben natürlich Deutsch gesprochen. Der Kurs selbst war natürlich auf dänisch. Einige Arbeitszettel waren aber englisch, das auch benutzt wurde um Sprachprobleme (die Argentinierin ist ja auch keine dänische Muttersprachlerin) aus dem Weg zu räumen. Und dann war da natürlich noch Spanisch. Macht vier Sprachen parallel. Das hat mich leicht aus dem Tritt gebracht, ich war ziemlich verwirrt zwischendurch. </p>
<p>Scheint aber ganz interessant zu werden. Unsere Lehrerin hat den Kurs so aufgesetzt, dass man sich im Urlaub ein bisschen verständigen kann, auf Grammatik wird kein gesteigerter Wert gelegt. Da bin ich schonmal froh.</p>
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		<title>Von schwulen Türen und bösen Stieren</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 12:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wenn mir ein Dänisches Wort nicht einfällt (oder ich es einfach nicht kenne), nehme ich das Deutsche und spreche es Dänisch aus. Funktioniert fast immer. Allerdings hab ich jetzt von einem Satz erfahren, der bei Dänen im Deutschunterricht für allgemeine Erheiterung sorgt: Ich bin böse und knalle mit der Tür. Der Durchschnittsdäne versteht das. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wenn mir ein Dänisches Wort nicht einfällt (oder ich es einfach nicht kenne), nehme ich das Deutsche und spreche es Dänisch aus. Funktioniert fast immer. Allerdings hab ich jetzt von einem Satz erfahren, der bei Dänen im Deutschunterricht für allgemeine Erheiterung sorgt:</p>
<blockquote><p><strong>Ich bin böse und knalle mit der Tür.</strong></p></blockquote>
<p>Der Durchschnittsdäne versteht das. Allerdings etwas anders. Für jenen welchen klingt das nämlich als würde folgendes gesagt:</p>
<blockquote><p><strong>Ich bin schwul und bumse mit dem Stier.</strong></p></blockquote>
<p>Also aufpassen! <img src='http://blog.k-jahn.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Deutsch als Fremdsprache</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 17:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der letzten Woche war ich auf einer Konferenz. Es war spannend und interessant und ich hab viel gelernt. Neben Fachlichem sogar eine neue Facette an mir selbst. In der Regel spreche ich recht wenig deutsch. Ich chatte mit Hulaboy Bob, telefoniere gelegentlich mit Familie und Freunden und das war’s dann auch schon, Kontakt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Woche war ich auf einer Konferenz. Es war spannend und interessant und ich hab viel gelernt. Neben Fachlichem sogar eine neue Facette an mir selbst.<br />
In der Regel spreche ich recht wenig deutsch. Ich chatte mit Hulaboy Bob, telefoniere gelegentlich mit Familie und Freunden und das war’s dann auch schon, Kontakt mit Deutschsprachlern hab ich hier in DK fast keinen. Das finde ich aber auch nicht schlimm, deutsche kenn ich ja schon genug. Allerdings führt das dazu, dass ich gelegentlich im Chatfenster etwas englisches schreibe oder am Telefon Sätze auf Englisch anfangen will. Fast nie kommt das Ausländische dann durch meine internen Kontrollen oder beim Empfänger an, trotzdem ist’s befremdlich.</p>
<p>Wenn’s allerdings so konzentriert kommt, wie bei der Konferenz zuletzt, ist einiges anders. So saß ich da beim Abendessen etwa plötzlich neben einem Österreicher. Wir haben dann ein wenig deutsch gesprochen, aber irgendwie fühlte sich das komisch an. Nach einer kleinen Pause im Gespräch (was beim Essen ja mal passieren kann), wechselten wir sogar unabsichtlich ins englische. Er (studiert in Kopenhagen) hat das gleiche Problem.</p>
<p>Total beknackt…</p>
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		<title>Prøve i Dansk 3, skriftlig</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 15:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dänisch]]></category>
		<category><![CDATA[examen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Morgen hatte ich meine große Abschlussprüfung. Den schriftlichen teil zumindest schon mal. Vor einiger Zeit hab ich die Einladung dazu bekommen, einen merkwürdigen Brief. Zunächst hab ich mich gewundert, dass der komplett in Dänisch ist, aber das kann man dann wohl als erste Prüfungsaufgabe bezeichnen. Die Prüfung selbst sollte um 9 losgehen es wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen hatte ich meine große Abschlussprüfung. Den schriftlichen teil zumindest schon mal. Vor einiger Zeit hab ich die Einladung dazu bekommen, einen merkwürdigen Brief. Zunächst hab ich mich gewundert, dass der komplett in Dänisch ist, aber das kann man dann wohl als erste Prüfungsaufgabe bezeichnen. Die Prüfung selbst sollte um 9 losgehen es wurde aber darum gebeten 45 Minuten vorher da zu sein. Mit dem fett gedruckten Nachsatz: Das bedeutet 8:15 präzise!<br />
Die haben wohl so ihre Erfahrungen mit Ausländern… <img src='http://blog.k-jahn.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich also heute dahin. Die Prüfung fand merkwürdigerweise im Stadion statt. Wir saßen gewissermaßen im VIP Bereich, mit bestem Blick auf Platz und 3 Tribünen. Kurz nach Prüfungsbeginn liefen auf der Stadionanzeigetafel dann auch noch Werbesports. </p>
<p>Die Prüfung selbst war sehr offiziell, mit aufzeigen wer zum Klo möchte und all sowas. Gut 100 Prüflinge waren da, würde ich schätzen, also schon nicht wenig. Wir hatten 3 Leseaufgaben und 2 Schreibaufgaben, die ich allesamt nach eigener Einschätzung so mittel gelöst habe. Ergebnis gibt’s in 3 Wochen, dann folgt der mündliche Teil. Werde ich wohl jetzt ein bisschen an meiner Sprache feilen…</p>
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		<title>Die Sprache der Wikinger</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 20:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dänisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Nächsten Dienstag habe ich mein finales Dänisch Examen (das schriftliche zumindest, mündlich folgt ein paar Wochen später). Da werde ich, bzw. mein Dänisch mit Schulnoten bewertet und ich bekomme eine Urkunde ausgestellt. Mir fallen immer mal wieder Wörter auf, die einem Deutschen merkwürdig vorkommen. Also mir zumindest. Ich möchte hier mal ein paar Beispiele nennen&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nächsten Dienstag habe ich mein finales Dänisch Examen (das schriftliche zumindest, mündlich folgt ein paar Wochen später). Da werde ich, bzw. mein Dänisch mit Schulnoten bewertet und ich bekomme eine Urkunde ausgestellt.</p>
<p>Mir fallen immer mal wieder Wörter auf, die einem Deutschen merkwürdig vorkommen. Also mir zumindest. Ich möchte hier mal ein paar Beispiele nennen&#8230;</p>
<ul>
<li><strong>Seddel</strong>, dem deutschen Zettel nicht unähnlich, wird hier meist für <em>Geldschein</em> gebraucht.</li>
<li><strong>Cowboybukser</strong> sind <em>Jeans</em>, aber ich glaube das hab ich schonmal hier erwähnt&#8230;</li>
<li><strong>Klunker</strong> sind nicht etwa fette Diamanten, sondern <em>Klöten, Eier oder Nüsse</em>&#8230;</li>
<li><strong>Ledig</strong> wird selten auf den Familienstand bezogen, sondern heißt generell <em>frei</em> und steht etwa an Parkhäusern.</li>
<li><strong>Bejer</strong>, das gesprochen wird wie Bayer, ist ein anderes Wort für <em>Bier</em>. Ein Håndbejer ist eine Flasche Bier.</li>
<li><strong>Lekker</strong> beschreibt selten etwas Essbares sondern meist <em>gutaussehende</em> Menschen.</li>
<li><strong>Sommerfugl</strong>, das fast klingt wie Sommer-Vogel und genau das auch wörtlich übersetzt heißt, ist ein <em>Schmetterling</em>.
</ul>
<p>Davon gab&#8217;s noch ein paar Beispiele mehr, die sind mir allerdings grad entfallen. Ich reiche nach. Versprochen.</p>
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		<title>Vorurteile und Gleichstellung</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 11:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal ist es toll, wie sich Vorurteile bestätigen. Kürzlich beim Dänischkurs sollten wir ohne groß zu überlegen, das aufschreiben was uns als erstes zu einem Wort einfällt. Das Wort lautete: Gleichstellung (Ligestilling) Während ich auf den Geschlechterkampf eingegangen bin, kam aus der Russlandfraktion etwas zum Lohnniveau. Das schönste war aber von José dem Argentinier zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es toll, wie sich Vorurteile bestätigen. Kürzlich beim Dänischkurs sollten wir ohne groß zu überlegen, das aufschreiben was uns als erstes zu einem Wort einfällt. Das Wort lautete: Gleichstellung (Ligestilling)</p>
<p>Während ich auf den Geschlechterkampf eingegangen bin, kam aus der Russlandfraktion etwas zum Lohnniveau. Das schönste war aber von José dem Argentinier zu hören. Fußball. Es gehe schließlich um einen Kampf unter gleichen Bedingungen für beide Seiten.<br />
Grandios.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schicht am Schacht</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 12:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürzlich von mir an ein Nachrichtenmagazin meines Vertrauens gemailt: Ich komme aus dem Ruhrgebiet und zwar aus Herten, Europas ehemals größter Bergbaustadt (gemessen an der Fördermenge). Mein Opa war am Pütt unter anderem Ausbilder, mein Vater und seine Brüder haben einen Großteil ihres Lebens untertage verbracht. Bei uns am Telefon wurde häufiger mit "Glück auf!" [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/"><img src="http://blog.k-jahn.de/wp-content/ruhr2010_d.png" alt="Ruhr.2010" title="Ruhr.2010" width="168" height="81" class="alignright size-full wp-image-655" /></a>Kürzlich von mir an ein Nachrichtenmagazin meines Vertrauens gemailt:</p>
<p><code>Ich komme aus dem Ruhrgebiet und zwar aus Herten, Europas ehemals größter Bergbaustadt (gemessen an der Fördermenge). Mein Opa war am Pütt unter anderem Ausbilder, mein Vater und seine Brüder haben einen Großteil ihres Lebens untertage verbracht. Bei uns am Telefon wurde häufiger mit "Glück auf!" geantwortet als mit "Hallo!". </code></p>
<p><code>Mit diesem Hintergrund schmerzt es mir regelmäßig in Augen und Ohren wenn ich lese/höre, dass jemand "Schicht im Schacht" macht oder hat. Auch Ruhrdeutsch will gelernt sein. Schicht wird am(!) Schacht gemacht und nicht darin.</code></p>
<p><code>Aber warum? <em>Schicht</em>, wurde synonym zum Ende der Arbeitszeit benutzt und nicht nur, wie ja eigentlich üblich, für die Arbeitszeit als solche. <em>Schicht</em> kann der Knappe also machen, <em>Schicht</em> kann aber auch sein. <em>Schacht</em> allerdings, und das ist der Knackpunkt, ist der 'Aufzug' in dem die Bergleute anfahren, also zu ihrem Arbeitsplatz gelangen, der ja nunmal beim Bergbau, das liegt in der Natur der Sache, recht tief unten liegt. Da die Bergleute sich für ihre Arbeit in Dienstkleidung schälen müssen, kommen sie also früher zum Bergwerk als die eigentliche Arbeitszeit beginnt. Diese nämlich, tatarata, beginnt und endet an diesem Aufzug. Und nicht irgendwann während der Fahrt, sondern übertage, also am Eingang.<br />
Also: Schicht <strong>am</strong> Schacht.</code></p>
<p>Ich fürchte im kommenden Jahr werde ich noch häufiger Kopfschmerzen bekommen, helft diese zu vermeiden! <img src='http://blog.k-jahn.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>God Jul &#8211; Frohe Weihnacht</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 10:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachspaß]]></category>
		<category><![CDATA[dänisch]]></category>
		<category><![CDATA[neues jahr]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im dänischen gibt es ein tolles Wort: Hygge. Das kann keiner so richtig übersetzen, aber es ist von Grund auf positiv und gesellig. Julehygge beschreibt eine gemütliche und schöne Weihnachtszeit (so inetwa). Die wünsche ich auf diesem Wege mal pauschal allen. Macht nicht zu viel Geschenkepanik, genießt die Feiertage, habt eine gute Zeit und kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im dänischen gibt es ein tolles Wort: <em>Hygge</em>. Das kann keiner so richtig übersetzen, aber es ist von Grund auf positiv und gesellig. <em>Julehygge</em> beschreibt eine gemütliche und schöne Weihnachtszeit (so inetwa). Die wünsche ich auf diesem Wege mal pauschal allen. Macht nicht zu viel Geschenkepanik, genießt die Feiertage, habt eine gute Zeit und kommt gut in ein gutes neues Jahr. </p>
<p><object width="475" height="292"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ysIzPF3BfpQ&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ysIzPF3BfpQ&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="475" height="292"></embed></object></p>
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		<title>Oktoberfest in Aalborg 2009</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 13:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachspaß]]></category>
		<category><![CDATA[aau]]></category>
		<category><![CDATA[blasmusik]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[oktoberfest]]></category>
		<category><![CDATA[völler]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war hier in der Uni wieder Oktoberfest. Sprich: Tiroler Musik von einer dänischen Blaskapelle. Die Texte bestehen aus deutschen Worten und dänischer Grammatik. Dazu gibt es Literkrüge (aus Plastik) mit Carlsberg und es wird tüchtig &#8220;Prost!&#8221; gerufen. Und gesungen: Wir prosten mit unser Freunden und den der wir kennen. Und den der wir nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.k-jahn.de/wp-content/klopf.jpg"><img src="http://blog.k-jahn.de/wp-content/klopf-150x150.jpg" alt="Klopf, klopf, klopf!" title="Klopf, klopf, klopf!" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-536" /></a> Gestern war hier in der Uni <a href="http://blog.k-jahn.de/2008/10/25/oktoberfest-an-der-uni/">wieder Oktoberfest</a>. Sprich: Tiroler Musik von einer dänischen Blaskapelle. Die Texte bestehen aus deutschen Worten und dänischer Grammatik. Dazu gibt es Literkrüge (aus Plastik) mit Carlsberg und es wird tüchtig &#8220;Prost!&#8221; gerufen. Und gesungen:</p>
<blockquote><p>Wir prosten mit unser Freunden und den der wir kennen.<br />
Und den der wir nicht kennen, den prosten wir mit.</p></blockquote>
<p>Später spielte die Band noch &#8220;Paradise City&#8221; von den Guns&#8217;N'Roses mit folgendem Text:</p>
<blockquote><p>Nimm mir mit nach Nordrhein Westfalen<br />
Wo der Gras ist grün und die Mädchen sind dünn.<br />
Geh mit mir!</p></blockquote>
<p>Die Band heißt übrigens <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AEOUfpXDB1U">Vejgaard Tårnblæserlaug</a>, Rudi Völler ist nach wie vor mit dabei. Grandios. Deren Motto ist übrigens &#8220;øl, visse og hornmusik&#8221;. Das ist sowas wie ein geflügeltes Wort in Dänemark für eine richtig gute Party. Wörtlich: Bier, Möse und Hornmusik.<br />
Außerdem ist es mir zum ersten Mal passiert, dass ich von Dänen auf Deutsch angesprochen wurde, ohne dass sie um meine Nationalität wussten.</p>
<p><strong>Edit:</strong><br />
Eine Exil-Genossin hat ähnliche Erfahrung gemacht. Hier ihr <a href="http://blog.halefa.com/?p=1144">Bericht</a>.</p>
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