Ein Schnitzel für den Spitzel
Weil ich ja hier öffentlich über meine katastrophale Ernährung gelästert habe, dachte ich, da lässt sich ja vielleicht schonmal punktuell was ausbessern. Und wenn’s nur um den gemeinschaftlichen Gedanken geht.
Deutschland als solches ist ja für einiges bekannt, nicht wirklich aber für seine kulinarischen Spezialitäten. Sehen wir der Wahrheit ins Auge, wir essen nicht gerade spektakulär im internationalen Vergleich. Zusätzlich ist der Unterschied zwischen einer guten Mahlzeit aus Deutschland oder Dänemark relativ gering. Aber da gibt es eine Sache, da freue ich mich jedes Mal drauf, wenn ich in die Heimat fahre. Schnitzel. Das mag profan klingen, aber sowas gibt’s hier halt nicht.
Zumindest war das so.
Bis heute…
Wir haben nämlich ein Schnitzelrestaurant entdeckt!
Die Karte ist recht übersichtlich: Sieben verschiedene Schnitzel (darunter Wiener- und Ziegeunerschnitzel), eine Gulaschsuppe als Vorspeise und Früchte als Nachtisch. Mit einem Getränk haben wir, wir waren zu viert, jeder 27€ bezahlt. Nicht sehr teuer für dänische Verhältnisse, aber auch nicht günstig. Jedenfalls war’s lecker.
Anschließend hat uns der Besitzer noch erklärt wie es dazu kam. Er meinte, dass man in Dänemark immer zu zwei Dritteln Grünzeug bekäme und nur ein Drittel der Portion wäre Fleisch. Das sei in Ungarn umgekehrt und offensichtlich viel besser. Also wollten die sowas importieren.
Respekt.



Ende Mai ist Karneval in Aalborg. Das ist ja inzwischen keine Neuigkeit mehr. Und auch wenn’s diesmal heiß diskutiert wurde, ob der diesjährige überhaupt stattfinden soll, kam es soweit. Die Ruten für die Paraden wurden geändert. Nicht mehr so hübsch durch die City, sondern ein bisschen außen rum. Noch schlimmer war aber der Wetterbericht. Seit Tagen war das Karnevalwetter Hauptgesprächsthema in der der Stadt. Es sollte nämlich regnen und stürmen, bei 11 Grad.
