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A Home-Story: The Ruhr-District

Januar 14, 2010 - 4:52 pm 1 Comment

ruhrLogoSome time ago I was born (and raised afterwards) in a town called Herten, in the northern part of what we call Ruhrpott, the Ruhr-District. In 2010 this, being the 3rd biggest agglomeration area of the EU, is the European capital of culture. I’m aware of the fact, that, besides the related people, hardly anyone cares about these places. But as a self-appointed ambassador, I consider it my duty to tell you about the place that I call home…

The Ruhr-District is, in many different cities and districts, home of almost 5.5 Million people in the “deep West” of Germany. The reason for so many people is simple: Coal. In the end of the 18th century, there was nothing but some farmers. But with the industrialization came the need for coal. An area close to the river Ruhr was rich of that and iron. So soon hundreds of coal-mines were built as well as big steel works.
Coal and steel was very important during wars and many weapons were produced in the Ruhr-District. This and the fact that a lot of energy came from here, was reason enough to destroy most of the area during the Second World War.

Right after the war, coal became the engine for a rising society. So people began to rebuild the cities and mine coal, the faster the better. This had two major influences. First, Germany managed to become healthy and wealthy very fast again (Wirtschaftswunder). Second, the as-many-buildings-as-possible-and-as-fast-as-possible-approach resulted in townscapes, which share a certain style that is not exactly considered as being fancy nowadays…

In the 1950s the structural change began, coal was cheaper in Russia or China and most mines closed down in the following 40 years. So by now you can still see the mines and their consequences, but the whole region needed a different perspective. Even though unemployment is quite high in that area, communities became creative to find new ways. One of them is tourism and culture, what was once grey from dust is now green and/or modern – a lot has been done.

But let me talk about the people, because they are special. The Ruhr-District is traditionally a huge working-class area. That influenced both, spirit and language. Germans say the language is dirty as coal-dust. We make heavy use of what is considered of being swear-words in many other parts of Germany. And even the accent is rather messy, edgy and practical, e.g., some grammar rules simply do not apply here.
The spirit is something I notice much stronger, now that I live abroad. People in the Ruhr-District are very straight forward. You will get their opinion, whether you want it or not. Additionally, they are outright and do not like frills or knick-knacks. The people are, in the best meaning, honest and simple.
… and football-fans. Three (out of 18) teams in the German Bundesliga are from this area: VfL Bochum, Borussia Dormund and Schalke 04. The latter ones being the biggest rivals and having the derby of the highest interest in whole Germany. Their big stadiums are usually sold out and you see people with fan-wear everywhere on every possible occasion. The same counts for smaller teams, on lower levels. Everybody talks about it all the time and quite some people consider football as a matter of the heart.

Ruhr.2010So this area that defines itself by coal, steel and football is now the European capital of culture. Many different events throughout the whole year are scheduled. It’s the first time that this title is held by an area, not just one city. So during the year there will be a spotlight showing the local heroes, 52 cities in 52 weeks, Herten will be number 22.

If you’ll ever make it to the Ruhr-District, I would suggest you, to climb up one of the many tailings and get a look over the landscape. Or go to one of the former coal-mines (you can get pretty close to some) and try to grasp the pulse of steel. But in any case, you have to stop at one of the diners and get a ‘Pommes-Currywurst‘, the regional meal.

Auf Nord-Süd-Achse

November 14, 2009 - 12:01 pm No Comments

Ein kleiner Reisebericht…

Freitag, 6. November:
- Abreise, Aalborg
- Fußballspiel in Hamburg: St. Pauli – Fortuna Düsseldorf

Samstag, 7. November:
- Abreise Hamburg
- Zwischenstopp Gelsenkirchen
- Fußballspiel in München: Bayern München – Schalke 04

Sonntag, 8. November:
- Rückfahrt ins Ruhrgebiet
- Heimaturlaub beginnt (2 Tage)

Zusätzlich: Fotos

Ganz in weiß nach Europa

Juli 16, 2009 - 11:45 pm No Comments

Seit ich aus Italien zurück bin war der umbenannte Aalborg BK Fanshop (AaB Shoppen) verhüllt mit riesigen Postern auf denen halbnackte Fußballer und die Worte ”Så mangler vi bare den nye trøje” (Jetzt brauchen wir nur noch neue Trikots) waren. Heute wurde dann das neue Trikot vorgestellt. Und der Laden ist aus allen Nähten geplatzt.

AaB ist von Hummel zu Adidas gewechselt, angeblich war das sehr kurzfristig und jetzt gibt es ein sehr schlichtes, weißes Trikot. Als Limited Edition. Im Januar gibt’s nämlich ein neues. Eins, dass wieder rot-weiß-gestreift sein soll. Also so wie immer. So, wie’s gehört.

Wieso wurde es gerade heute vorgestellt? Nun, heute war das erste Spiel. Qualifikation für die Europa League, gegen FK Slavija Sarajevo. Weil Dänemark im Juli ja nun mal leer ist, gab’s die Tickets sogar für 50 Kronen (knapp 7 €). Natürlich sind wir hin…

Das weisse Trikot kommt bei den hisigen Fans (auch wenn sie’s alle kaufen) nicht gut an. Sprechchöre wie “Wir wollen die Streifen zurück!” oder “Wer sind die Weißen?” und ein Transparent (Wo sind die Streifen?) machten das deutlich. Verständlich. Wenn Juventus auf einmal keine schwarzen Streifen mehr hätte würde sich auch jeder wundern/beschweren.

Das Spiel endete übrigens mit einem peinlichen 0:0, hoffentlich gewinnen unsere nächste Woche in Bosnien und Herzegowina, sonst wird das hier auch nix mit International…

Pokalfinalverlierer

Mai 21, 2009 - 4:26 pm No Comments

Die Löwenjagd ist beendet. Löwe hat gewonnen. Nach Bremen Gestern den UEFA Cup ist das also das zweite verlorene Pokalfinale in weniger als 24 Stunden. Toll. Wenn die Bayern jetzt noch Meister werden, muss ich brechen.

Wieauchimmer, jetzt Däumchen drücken, dass Kopenhagen Meister wird. Dann und nur dann kommt Aalborg als Pokalfinalverlierer nämlich trotdem in die Europa League.

Aalborg – Manchester, Salzburg

März 24, 2009 - 9:38 am No Comments

Während ich letzte Woche in Salzburg war, gab’s ja in Aalborg das UEFA Cup Achtelfinalrückspiel. Die Chancen waren ja nach der Auswärtsniederlage (2:0) nicht so rosig, aber in der 91. Minute hat der AaB tatsächlich noch einen Handelfmeter bekommen und versenkt.
Zweizunull.
Also: Unentschieden. Verlängerung.

Ich saß in irgendeiner Brauerei, die älter ist als Brasilien, und starrte die ganze Zeit mehr oder weniger gebannt auf mein Telefon. Der direkte Draht zu drei chilenisch-italienischen Freunden im Stadion. Die Verlängerung blieb torlos, obwohl sowohl Manchester City als auch der Aalborg Boldspilklub ernsthafte Chancen hatten. Folgerichtig gab’s Elfmeterschießen.

Muss man sich mal vorstellen, die kleinen Dänen, mit einem Etat das vermutlich einem Zehntel dessen der Engländer entspricht hält wacker ein Unentschieden. Und das nicht mal zu unrecht. Schon das Hinspiel war ja eigentlich eher ein 2:1 oder 1:0. Gefühlt jetzt.

Zum Elfmeterschießen musste ich dann anrufen, ich hatte quasi meinen persönlichen Livekommentator… der die Namen der Schützen nicht kannte und am falschen Eck im Stadion stand. Naja, der Rest ist schnell erzählt, die Briten treffen 4 Mal in Folge, die Wikinger ballern 2 Mal am Tor vorbei.
Ergibt: 3:4 n.E. – Mist.

Der neue Jamaikaner im Team (der ist schnell!) hat seinen Elfmeter elegant über den Torhüter gelupft. Genutzt hat’s nix. Schade. Jetzt müssen WIR wohl den Dänenpokal holen um nächstes Jahr wieder auf europäischer Bühne zu spielen. Und Mainz spielt ja hier nicht mit…

Das Manchester Gesetz

März 1, 2009 - 7:34 pm 1 Comment

Sicher waren die Medien in Deutschland voll damit. Zur Sicherheit will ich hier noch einmal erwähnen, dass Aalborg im UEFA-Cup Achtelfinale steht, durch zwei grandiose Siege gegen Deportivo La Coruña (3:0 und 3:1). Nun geht’s also gegen Manchester City.
Nach Manchester United in der Königsklasse und also die Citizens. Werden weg gefegt, klarer Fall, ich hab die Tickets für Istanbul (UEFA Cup Finalaustragungsort) schon bestellt.

Blöd ist allerdings, dass es wohl sowas wie das Karsten-Aalborg-Manchester-Österreich-Gesetz gibt. Das sieht ungefähr so aus:

wenn
Aalborg spielt zuhause gegen eine Mannschaft aus Manchester
dann
Karsten befindet sich in Österreich

Beim ChampionsLeague Spiel hier gegen ManU war ich bei einem Projekttreffen in Wien. In 2,5 Wochen ist das Spiel hier gegen Manchester City, ich werde da gerade bei einem Programmier Workshop in Salzburg sein.

Super. Aber Timing war ja noch nie meins…

Vi elsker AaB!

Februar 19, 2009 - 1:35 am No Comments

Gruppenbild

Gruppenbild

Grandios. Ein großartiges Spiel. Aalborg hat 10 Minuten druck gemacht, dass die Spanier gar nicht mehr wussten, wo der Frosch die Locken hat, und ist dann 35 Minuten zu früh in die Pause gegangen. Zumindest Mental. Ein glücklicher Torhüter und eine recht stabile Abwehr (mit Libero) haben ein Unentschieden zur Halbzeit gehalten. Nach dem Seitewechsel haben die Dänen dann wieder Fussball gespielt, der Torwart blieb glücklich und zum Schluss hätte der gegnerische Torhüter eigentlich noch vom Platz fliegen müssen.

Security

Security

Hinterher stand 3:0 auf der Anzeigetafel und das Stadion Kopf.
Grandios!
Im 8telfinale geht’s vermutlich gegen Manchester City. Ich hab die Nummer von dem Hotel noch;)

Vor'm Elfmeter

Vor'm Elfmeter

Jedenfalls war’s nicht ganz so kalt, wie erwartet. Ich war aber auch gut eingepackt und mit meinen Schneestiefeln vermutlich der einzige im Stadion ohne kalte Füße. Dafür war’s hinterher in der Kneipe auch ungewohnt warm. Verrückt.

Übrigens lief Bandenwerbung für die Aalborg Universität, meinen Arbeitgeber. Learning can seariously affect your Brain. Lernen kann ernsthafte Auswirkungen auf Ihr Hirn haben. Wieso sagen die sowas eigentlich immer erst hinterher?!