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	<title>Smørrebrød &#187; party</title>
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	<description>Aus der Rümpelkammer eines Wikingers</description>
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		<title>Oktuborgfest</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 19:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die beste Uni-Party des Jahres ist immer das Oktoberfest (2008, 2009 – zur Vermeidung der Wiederholungslangeweile habe ich 2010 hier nicht dokumentiert). Und eigentlich war’s auch dieses Jahr wieder so wie die letzten Jahre. Viel Spaß mit guten Freunden und merkwürdiger Musik. Der einzige Unterschied war, dass diesmal ein kleines Faltblatt mit Liedtexten verteilt wurde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die beste Uni-Party des Jahres ist immer das Oktoberfest (<a href="http://blog.k-jahn.de/2008/10/25/oktoberfest-an-der-uni/">2008</a>, <a href="http://blog.k-jahn.de/2009/10/24/oktoberfest-in-aalborg-2009/">2009</a> – zur Vermeidung der Wiederholungslangeweile habe ich 2010 hier nicht dokumentiert). Und eigentlich war’s auch dieses Jahr wieder so wie die letzten Jahre. Viel Spaß mit guten Freunden und merkwürdiger Musik. Der einzige Unterschied war, dass diesmal ein kleines Faltblatt mit Liedtexten verteilt wurde. Endlich konnte ich deren Trinklieder verstehen, die ja wortwörtlich aus dem dänischen übersetzt wurden. </p>
<p><a href="http://blog.k-jahn.de/wp-content/tirolerrock.jpg"><img src="http://blog.k-jahn.de/wp-content/tirolerrock-150x150.jpg" alt="" title="Gott gab Dich Tirolerrock!" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1335" /></a>Hier mein Favorit: </p>
<blockquote><p>Jawohl, Jawohl, Jawohl,<br />
Wir trinken Alkohol!<br />
Wir haben keinen Wasser,<br />
So wir trinken Alkohol.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Ab in den Süden</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[fussball]]></category>
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		<description><![CDATA[Mein chilenischer Busenkumpel hat seit dieser Woche einen neuen Arbeitgeber. Von der Uni zu einem Elektrogroßunternehmen. Sein Büro ist jetzt nicht mehr im Süden Aalborgs, sondern im Süden Dänemarks. Nämlich in Sønderborg. Das liegt quasi auf der anderen Seite der Grenze von Flensburg und hat als Großbereich so viele Einwohner wie Herten. Ist aber, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.k-jahn.de/wp-content/hh.jpg"><img src="http://blog.k-jahn.de/wp-content/hh-150x150.jpg" alt="" title="Freie und Hansestadt Hamburg." width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1308" /></a>Mein chilenischer Busenkumpel hat seit dieser Woche einen neuen Arbeitgeber. Von der Uni zu einem Elektrogroßunternehmen. Sein Büro ist jetzt nicht mehr im Süden Aalborgs, sondern im Süden Dänemarks. Nämlich in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sønderborg">Sønderborg</a>.<br />
Das liegt quasi auf der anderen Seite der Grenze von Flensburg und hat als Großbereich so viele Einwohner wie Herten. Ist aber, das muss ich neidlos anerkennen, wesentlich hübscher. Hat allerdings auch einen Hafen und Ostseestrand, das zieht immer.</p>
<p>Wir sind also Samstag mit fünf Leuten da runter. Der Umzug war relativ schnell gegessen. Wir konnten uns also voll auf die Einweihungsfeier konzentrieren. Inklusive grillen auf der riesen Dachterasse. Dann sind wir aus und wollten eigentlich auch gar nicht so lange bleiben&#8230;<br />
Aber sowas funktioniert ja nie.</p>
<p>Wir sind dann inklusive Katerstimmung erst zum Mittag ins Auto gekommen. Wir hatten nämlich einen Ausflug nach Hamburg auf dem Programm. Schließlich spielte Schalke da am Nachmittag, und wenn wir schon mal so nahe dran sind&#8230;<br />
Aus einer gemütlichen Tour durch die Stadt ist leider nur eine Dreiviertelstunde zwischen Jungfernstieg und Rathaus geworden, aber immerhin. Dann ab zum Stadion. </p>
<p>Hübsch ist&#8217;s, das darf ich als Semi-SanktPauli-Anhänger sagen. Als gute Gäste haben wir sogar artig bei der von den Ultras vorbereiteten Choreographie mitgemacht (Zettel hochhalten) und dem Masseur zum Geburtstag gratuliert. Außerdem hab ich&#8217;s geschafft einem Brasilianer, einem Chilenen, einem Griechen und einem Portugiesen ganze drei verschiedene Schalkelieder beizubringen. Da bin ich relativ stolz drauf. Und als die Blauen dann auch noch gewonnen haben&#8230; Hach, Auswärtssiege sind eine feine Sache.</p>
<p>Wir waren zwar erst mitten in der Nacht wieder zuhause, aber das ging schon okay.<br />
Sowas nenn ich einen amtlichen Umzug. <img src='http://blog.k-jahn.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Das Bierbar</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 17:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Jomfru-Ane-Gade, der Partymeile in Aalborg, gibt es seit vergangenem Wochenende einen neuen Club: Das Bierbar &#8211; das besten afterski festen im Aalburg! Nun hab ich mir schon ein paar Mal anhören müssen, dass das gegenseitige Berichtigen von grammatikalischen Fehlern wohl eine typisch deutsche Angelegenheit sei. Darum will ich mal über Namen und Slogan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Jomfru-Ane-Gade, der Partymeile in Aalborg, gibt es seit vergangenem Wochenende einen neuen Club:<br />
<strong>Das Bierbar &#8211; das besten afterski festen im Aalburg!</strong></p>
<p><a href="http://blog.k-jahn.de/wp-content/bierbar.jpg"><img src="http://blog.k-jahn.de/wp-content/bierbar-150x150.jpg" alt="" title="Das Bierbar" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1159" /></a>Nun hab ich mir schon ein paar Mal anhören müssen, dass das gegenseitige Berichtigen von grammatikalischen Fehlern wohl eine typisch deutsche Angelegenheit sei. Darum will ich mal über Namen und Slogan, bzw. deren Vergewaltigung der deutschen Sprache in ungepflegtem Däntsch (oder Deunisch?!) hinweg sehen.<br />
Die Fehler sollen übrigens Absicht sein&#8230;</p>
<p>Viel schlimmer finde ich nämlich was dahinter steckt. Diese Aprés Ski Retorte in der es Musik von DJ Ötzi und dergleichen gibt, wie sonst nur auf Mallorca, ist nämlich ausdruck eines Trends, der in Dänemark schon einige Zeit anhält: Tirol ist toll.<br />
Natürlich nehmen wir es da nicht so eng. Tiroler, dass sind, zumindest im dänischen Sinne, Deutsche. Und die trinken gutes deutsches Bier. Darum gibt es in besagter Bar auch Paulaner. Und Heinecken. Trachten tragen sowieso alle. Immer. Genauso wie einen Filzhut.</p>
<p>Hansi Hinterseer ist übrigens zur Zeit auf großer Dänemarktournee. Es gibt sogar zwei große Fan-Clubs, die sich gegenseitig bekriegen, wer die größeren Fans stellt.</p>
<p>In der Bar jedenfalls, kommt man sich tatsächlich fast ein bisschen vor wie in einer österreichischen Touristenfalle. Alles ist schick mit Holzvertäfelt, die Musik ist durchgehend mitgröhltauglich und die Kellnerinnen tragen Dirndl. Die Gäste (quasi ausnahmslos unter 20) tanzen irgendwie alle auf der Theke und versuchen sich der Reihe nach im jodeln.</p>
<p>Vielleicht ist es rauszuhören, aber ich bin spontan kein großer Fan. Ich verspreche aber noch ein zweites Mal hin zu gehen.</p>
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		<title>Happy Australia Day</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 14:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzten Mittwoch war Australia Day, der australische Nationalfeiertag. Eine australische Freundin wollte diesen Standesgemäß feiern und hat einen ganzen Stapel an Leuten eingeladen. Nach und nach sind sogar ein paar erschienen&#8230; Nun standesgemäß, das bedeutet in erster Linie, dass es eine Art Countdown zum Feuerwerk gibt. In Australien verbringt man den Tag damit zu grillen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Mittwoch war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Australia_Day">Australia Day</a>, der australische Nationalfeiertag. Eine australische Freundin wollte diesen Standesgemäß feiern und hat einen ganzen Stapel an Leuten eingeladen. Nach und nach sind sogar ein paar erschienen&#8230;</p>
<p><a href="http://blog.k-jahn.de/wp-content/australiaday.jpg"><img src="http://blog.k-jahn.de/wp-content/australiaday-150x150.jpg" alt="" title="Australia Day" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1105" /></a>Nun standesgemäß, das bedeutet in erster Linie, dass es eine Art Countdown zum Feuerwerk gibt. In Australien verbringt man den Tag damit zu grillen, sich vollzustopfen, sich zu betrinken und sich auf&#8217;s Feuerwerk zu freuen. Außerdem hört der Australier als solcher dabei Musik: Der nationale Radiojugendsender (Triple J) veranstaltet die &#8220;Hottest 100&#8243;. Den ganzen Nachmittag werden dann die Lieder gespielt, die von den hörern als das heißeste wählten, was 2010 veröffentlich wurde. Meine Favoriten daraus sind &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=8pbdLqTh_x4">Radar Detector</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=7i-Idh2KyWY">iFly</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=6DJnvFBZ7pc">Rapunzel</a>&#8221; &#8211; die meisten Lieder kannte ich aber nicht. Und besonders die Top 3 fand ich eigentlich recht lahm.<br />
Gegrillt haben wir zwar nicht, aber es gab Würstchen und Kuchen und einen Internetstream.</p>
<p>Standesgemäß bedeutet natürlich auch das ganze in Klamotten zu begehen, die dem Thema angemessen sind. Ich hatte das Trikot der Fußballnationalmannschaft Australiens an (auch, wenn man sich an dem Nationalfeiertag wohl eher für das Cricket Team interessiert), Shorts und als guter Deutscher natürlich weiße Tennissocken in meinen Badelatschen. Bei -3°C in Dänemark musste die Heizung tüchtig bollern, um das zu kompensieren&#8230;</p>
<p>Vor allem heißt standesgemäß aber sich nicht um Zeitverschiebung zu scheren. Unsere kleine Party begann also recht früh am Morgen. Genauer gesagt war ich um 4 Uhr Morgens vor Ort. Nationalfeiertage sind halt eine ernste Sache.</p>
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		<title>Knecht Ruprecht mit Flaschenöffner</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 16:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[J-dag ist immer der erste Freitag im November in Dänemark. Das &#8216;J&#8217; steht für Julebryg, also Weihnachtsbräu. Tuborg bringt jedes Jahr ein Weihnachtsbier (Alkohol: 5,6% vol) auf den Markt. Das gibt es dann auch nur für einen begrenzenten Zeitraum. Weihnachten eben. Jetzt bin ich der denkbar falscheste darüber zu berichten, aber ich hab mir sagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tuborg.dk/kampagner/jdag/">J-dag</a> ist immer der erste Freitag im November in Dänemark. Das &#8216;J&#8217; steht für Julebryg, also Weihnachtsbräu. Tuborg bringt jedes Jahr ein Weihnachtsbier (Alkohol: 5,6% vol) auf den Markt. Das gibt es dann auch nur für einen begrenzenten Zeitraum. Weihnachten eben. Jetzt bin ich der denkbar falscheste darüber zu berichten, aber ich hab mir sagen lassen, dass es süßer sei.<br />
Osterbier gibt es übrigens auch.</p>
<p>Am J-dag wird ab 20:59 Uhr das Weihnachtsbier dann verkauft. Und das wird natürlich ordentlich gefeiert, weil heiß erwartet. Diese Feier nennt sich auch Schneesturm (&#8216;snestorm&#8217;) oder Schneefall (&#8216;snefald&#8217;) und es ist wirklich sowas wie ein Feiertag. Der biertrinkende Teil Dänemarks (und das sind grob so viele wie im Deutschen Raum) freut sich auf diesen Moment. Kneipen und Restaurants bieten HappyHours und Sonderangebote.</p>
<p>So voll wie Gestern hab ich&#8217;s so früh noch nicht in der Stadt erlebt. Allerdings ist das nicht nur Tuborg zuzuschreiben. Auch die größte Marke im Niedrigpreissegment (ich glaube das sagt man zu Billigbier, oder?!) hat sich tüchtig reingehängt: Royal. Es gab außerdem einiges an Werbegeschenken. Nur die blaue Weihnachtsmannmütze von Tuborg haben wir nicht ergattern können. Dabei wollten wir die unbedingt. Mist.</p>
<p>Hier ein paar Eindrücke. Alles vor 23 Uhr aufgenommen übrigens&#8230;</p>
<p><object width="475" height="292"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Gp8xCZoCyjM?fs=1&amp;hl=en_US"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Gp8xCZoCyjM?fs=1&amp;hl=en_US" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="475" height="292"></embed></object></p>
<p>Und weil ich gerade so schön in Stimmung bin, wünsche ich Euch allen eine schöne Weihnachtszeit. Auch, wenn erst Anfang November ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein kleiner Reisebericht</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 11:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittwochabend sind wir ausgegangen. Erst ein bisschen Fußball gucken, dann in das Studentenhaus, das ja Mittwochs immer so eine nette Kneipenstimmung hat und hinterher in eine Disko. So gegen 4:45 am Morgen dann ab nach Hause, packen, duschen, frühstücken und mit dem Taxi zum Flughafen, wo ich um 6:40 in die Hauptstadt geflogen bin. Also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.k-jahn.de/wp-content/hc-150x150.jpg" alt="Hans Christian Andersen" title="Hans Christian Andersen" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-715" />Mittwochabend sind wir ausgegangen. Erst ein bisschen Fußball gucken, dann in das Studentenhaus, das ja Mittwochs immer so eine nette Kneipenstimmung hat und hinterher in eine Disko. So gegen 4:45 am Morgen dann ab nach Hause, packen, duschen, frühstücken und mit dem Taxi zum Flughafen, wo ich um 6:40 in die Hauptstadt geflogen bin. Also die hiesige: Kopenhagen.</p>
<p>Angekommen, kurz zu Antonio, meiner Übernachtungsgelegenheit und direkt wieder auf in die Innenstadt zum Stadtangucken. Das erste Foto von einer Kirche habe ich ungefähr um 11 gemacht. Abends so gegen 9 kamen dann die anderen beiden Aalborger nach und nach einem tollen Abendessen und einer Playstation-Tekken-Prügelei bin ich dann friedlich auf dem Gästebett eingepennt. So gegen 3 Uhr Nachts. Während wir am Folgetag noch Mittags los sind um was von der Stadt zu sehen (die ich ja zuvor schon komplett alleine abgegrast habe), haben wir uns die letzten beiden Tage mit Antonios PayTV um die Ohren gehauen. Das war meist Fußball, aber auch viel anderer Müll. Wir haben das Spiel ManU-Chelsea gefühlte 7 Mal gesehen.</p>
<p>Dafür sind wir abends aber natürlich unterwegs gewesen. Samstag Nach endete um 7. Und Sonntagabend haben wir direkt unser Gepäck mitgenommen, das Zeug am Bahnhof eingeschlossen und sind los gezogen. Fette Rippchen im Hard Rock Cafe und eine recht witzige Kneipentour bis 6, da öffneten die Schließfächer nämlich wieder und wir konnten uns auf den Weg zum Flughafen machen. In Aalborg haben wir dann schön den Bus verpasst und anstatt 58 Minuten zu warten, setzten wir uns in ein Taxi. Aufgewacht bin ich so gegen 4, Döner holen, schnell einen Film gucken und weiter schlafen.</p>
<p>Wünsche Frohe Ostern gehabt zu haben.<br />
Fotos: <a href="http://picasaweb.google.co.uk/DonKarstone/OsternInKopenhagen">Hier</a></p>
<p><object width="475" height="292"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bz0X7QjcKGs&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bz0X7QjcKGs&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;color1=0x2b405b&#038;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="475" height="292"></embed></object></p>
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		<title>SuperBowl XLIV</title>
		<link>http://blog.k-jahn.de/2010/02/10/superbowl-xliv/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 09:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[football]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einer durchwachsenen Saison meiner Jets, die sie versehentlich und nur sehr knapp in die PlayOffs führte und nach zwei fulminanten Siegen erst im Halbfinale endete, gab es vergangenen Sonntag das große Endspiel, die oder den SuperBowl. Die Colts aus Indianapolis gegen die Saints aus New Orleans. Die Colts haben einen der besten Quaterbacks überhaupt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer durchwachsenen Saison <a href="http://blog.k-jahn.de/2009/08/27/karriereschwenk/">meiner Jets</a>, die sie versehentlich und nur sehr knapp in die PlayOffs führte und nach zwei fulminanten Siegen erst im Halbfinale endete, gab es vergangenen Sonntag das große Endspiel, die oder den SuperBowl. Die Colts aus Indianapolis gegen die Saints aus New Orleans. </p>
<p>Die Colts haben einen der besten Quaterbacks überhaupt („Eine Klasse für sich!“) und waren der Favorit, wenn auch nicht sehr deutlich. Die Saints auf der anderen Seite haben nämlich ihrerseits auch einen ziemlich guten Spielmacher (u.a. Wurfquotenrekord) und auch wenn sie noch nie etwas gewonnen haben, spielten sie für eine ganze Region, die nämlich, die noch immer mit den Folgen des Katrina Hurrikans kämpft.<br />
Nun, das Ergebnis ist ja vermutlich bekannt, der Karneval in New Orleans hat eine Woche früher angefangen, weil die Saints nach einem schwachen ersten Viertel gespielt hat wie der Teufel und der Coach ein gewitzter Taktiker ist. </p>
<p>Soviel zum Spiel. Aber, typisch amerikanisch, gehört ja das Drumherum mindestens genauso dazu. Zum ersten Mal in meinem Leben (und ich gucke Football seit nun ungefähr 15 Jahren), wurde ich zu einer SuperBowl Party eingeladen. Falsch, zum zweiten Mal. Letztes Jahr nämlich auch schon, da konnte ich aber nicht, weil ich krank war. Und sowieso hab ich von den letzten SuperBowls nicht viele gesehen, weil die sowas ja auf einen Sonntag legen müssen und ich in der Vergangenheit am Montag drauf immer etwas nicht verschiebbares hatte (Klausur, Meeting, Abgabe, etc.). </p>
<p>Janne, eine frisch promovierte Kollegin lud zur American Super Night. Es gab <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spareribs">Spareribs</a>, Fritten und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krautsalat#Coleslaw">Coleslaw</a>. Und als wir mit dem Essen gegen 11 fertig waren und uns ins Wohnzimmer rollten, mussten wir nur noch 1,5 Stunden mit langweiligen Vorberichten und Werbeunterbrechungen im 3 Minutentackt über uns ergehen lassen. Ich war übrigens der einzige nicht-Däne, dementsprechend interessant war das dänische TV Programm.</p>
<p>Der erste fing an zu Schnarchen, da war es noch eine halbe Stunde bis zum Spiel, der Rest blieb mehr oder weniger wach bis zum Schluss. Die Halbzeit-Show mit <a href="http://www.thewho.com/">The Who</a> war sehr verwirrend, weil Bild und Ton etwa eine halbe Minute auseinander waren.<br />
Nach dem wirklich spannenden Spiel setzte ich mich in meine Fahrgemeinschaft und lag gegen 5 im Bett. Um 10:30 Uhr hatte ich einen Termin mit meinen Studenten, den ich auch pünktlich und frisch und aktiv wahrnahm. Direkt danach war mein Akku aber auch schon wieder leer, also lag ich so um 13 Uhr schon wieder im Bett. Tja, wird wohl einer am Wochenende nacharbeiten dürfen. Aber was soll ich sagen, ich hatte einen tollen Abend, das war’s wert!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Belgisches Bier und Wandmalereien</title>
		<link>http://blog.k-jahn.de/2009/12/07/belgisches-bier-und-wandmalereien/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 13:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist zwar schon anderthalb Monate her, aber über manche Geschichten muss ja auch ein bisschen Gras wachsen. Ende Oktober jedenfalls war ich bei der Einweihungsparty der neuen WG eines belgischen Freundes. Lustiger Kerl, am liebsten diskutiere ich mit dem über Bier. Er hält nämlich belgisches Bier für das beste der Welt. Das stimmt natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.k-jahn.de/wp-content/belgien.jpg"><img src="http://blog.k-jahn.de/wp-content/belgien-150x150.jpg" alt="Bier aus Belgien vs Bier aus Deutschland" title="BierMalerei" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-590" align="right" /></a>Es ist zwar schon anderthalb Monate her, aber über manche Geschichten muss ja auch ein bisschen Gras wachsen. Ende Oktober jedenfalls war ich bei der Einweihungsparty der neuen WG eines belgischen Freundes. Lustiger Kerl, am liebsten diskutiere ich mit dem über Bier. Er hält nämlich belgisches Bier für das beste der Welt. Das stimmt natürlich so nicht. Natürlich halte ich, und das ist mein Auftrag als Deutscher im Ausland, dagegen. Von Jever über Veltins bis Paulaner. Natürlich erwähne ich in jeder dieser Diskussionen (und davon gab es schon so einige) das deutsche Reinheitsgebot. Die Belgier machen schließlich Bier aus Kirschen.</p>
<p>Das schöne an diesen Diskussionen ist, dass der Belgier sich immer ganz ganz doll aufregt. Und während ich mit einem Lächeln an meiner Cola nippe, schreit er irgendwann rum, was ich denn davon überhaupt wüsste, ich tränke ja nichtmal Bier.  Im Anschluss gibt es meist allgemeines Gelächter. </p>
<p>Aber zurück zu seiner Einweihungsparty. Die WG hat sich überlegt, eine Wand zu stiften. Die 3 Bewohner haben also Farben und Pinsel gekauft und mittig auf die Wand gemalt: Bemal mich!<br />
Damit war das Partymotto gesetzt und während die meisten ihre Landesflage mit leichten Farbabweichungen pinselten (grünlicht verwirrt bei der Farbauswahl), habe ich irgendwann ein Pferd gemalt. Es trinkt deutsches Bier und pinkelt belgisches. Uralt. Kennt jeder. Dachte ich. Außerhalb Deutschlands anscheinend nicht.</p>
<p>Als ich fertig war mit dem Bild drehte ich mich um und bemerkte, dass sich alle Leute um mich versammelt haben um zuzusehen. Und als mein Lieblingsbelgier kam und das sah hat er mich rausgeschmissen. Mindestens 10 Mal. Und in den Hintern getreten auch. Fand er nur mäßig witzig irgendwie, alle anderen dafür sehr. Er meinte irgendwann: Ausgerechnet sowas als coolste Zeichnung an der Wand, warum?! Und: Wart mal ab, ob’s Morgen noch da ist…</p>
<p>Nun, im Laufe der Party wurde das Pferd zu Pippi Langstrumpfs Kleinem Onkel und ein Panzer schießt auf den Hintern, aber es blieb. Bis heute und vermutlich noch ein ganzes Stück länger. Der Belgier allerdings findet mich immer noch ein bisschen doof dafür&#8230;</p>
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		<title>Grillfest, Nachtrag</title>
		<link>http://blog.k-jahn.de/2009/06/29/grillfest-nachtrag/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 11:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[grillen]]></category>
		<category><![CDATA[kartoffelsalat]]></category>
		<category><![CDATA[party]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin da noch eine Anekdote schuldig, was meinen deutschen Grillabend angeht… Am Vorabend waren wir aus. Als ich um halb 5 am Morgen Heim kam, dachte ich an das Rezept für den Kartoffelsalat. Morgens zubereiten, so dass er gut ziehen kann. Ich hab angefangen zu rechnen und gedacht, wenn ich schlafen ginge, würde ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin da noch eine Anekdote schuldig, was meinen <a href="http://blog.k-jahn.de/2009/06/22/deutsches-grillfest/">deutschen Grillabend</a> angeht…<br />
Am Vorabend waren wir aus. Als ich um halb 5 am Morgen Heim kam, dachte ich an das Rezept für den Kartoffelsalat. Morgens zubereiten, so dass er gut ziehen kann. Ich hab angefangen zu rechnen und gedacht, wenn ich schlafen ginge, würde ich vor‘m Mittag schon nicht anfangen Kartoffeln zu schälen.</p>
<p>Da ich genug Cola intus hatte und es längst Taghell draußen war habe ich also munter angefangen. Um kurz nach 6 stellte ich die fertige Schüssel (die ich mir in der Nacht sogar noch vom Nachbarn geliehen habe) dann in den Kühlschrank und trat meinen Matratzenhorchdienst an.</p>
<p>Alle haben gesagt ich sei wahnsinnig, aber wenn die Kartoffeln doch ziehen müssen!</p>
<p>Hier übrigens die <a href="http://picasaweb.google.co.uk/DonKarstone/DeutscherGrillabend">Bilder</a>.<br />
Eingeladen hab ich mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hAok2_z8mSQ">diesem Stück</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schnick, Schnack, Schnuck</title>
		<link>http://blog.k-jahn.de/2009/05/24/schnick-schnack-schnuck/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 10:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[fun]]></category>
		<category><![CDATA[karneval]]></category>
		<category><![CDATA[kostüm]]></category>
		<category><![CDATA[party]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich höre häufig, ich wäre nicht lustig. Also hat mir genau das als Ideengeber dienen dürfen. Zusammen mit einem Chilenen und einem Mexikaner (ohne Grippe) war ich in einer Superheldengruppe unterwegs: Captain Scissors, Rock-Man &#038; The Paperboy. Rock, Scissors, Paper. Sten, Saks, Papir. Stein, Schere, Papier. Schnick, Schnack, Schnuck eben, Ihr versteht schon&#8230; Mussten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.k-jahn.de/wp-content/srp.jpg"><img src="http://blog.k-jahn.de/wp-content/srp-300x225.jpg" alt="" title="Schnick, Schnack, Schnuck" width="300" height="225" class="alignnone size-medium wp-image-324" style="border:solid 1px brown;margin-right:7px; margin-bottom:7px" align="left" /></a>Ich höre häufig, ich wäre nicht lustig. Also hat mir genau das als <a href="http://www.nichtlustig.de/toondb/090122.html">Ideengeber</a> dienen dürfen. Zusammen mit einem Chilenen und einem Mexikaner (ohne Grippe) war ich in einer Superheldengruppe unterwegs: Captain Scissors, Rock-Man &#038; The Paperboy.</p>
<p>Rock, Scissors, Paper.<br />
Sten, Saks, Papir.<br />
Stein, Schere, Papier.<br />
<em>Schnick, Schnack, Schnuck</em> eben, Ihr versteht schon&#8230;<br />
Mussten wir gelegentlich erklären. Vor allem, weil wir nicht immer alle 3 direkt nebeneinander standen&#8230;</p>
<p>Gestern war nämlich der diesjährige <a href="http://blog.k-jahn.de/2008/05/24/karneval-in-aalborg/">Karneval</a> hier in Aalborg. Ein großes Fest. Seit Wochen schon waren alle Zimmer in der Stadt ausgebucht, und pünktlich war das Wetter sogar gut. Ergebnis: Eine fette Party. Da, wo meine Maske nicht als Schutz diente (neben den Augen und im Nacken) hab ich einen Sonnenbrand. Aalborg ist aus allen Nähten geplatzt. Alle in wilden Verkleidungen (fast alle) und sturzbetrunken (so gut wie alle).</p>
<p>Ich, mit Cola und Fotoapparat bewaffnet, hatte viel Spaß. <img src='http://blog.k-jahn.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier die <a href="http://picasaweb.google.co.uk/DonKarstone/KarnevalInAalborgLaDolceVita">Bilder</a>.<br />
Hier ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dICmj7D7Y9I">Video</a>. Der &#8220;Arzt&#8221; ab de 33. Sekunde ist ein Freund von mir.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Polizei sprengt Studentenparty</title>
		<link>http://blog.k-jahn.de/2009/05/17/polizei-sprengt-studentenparty/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 10:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachspaß]]></category>
		<category><![CDATA[dänisch]]></category>
		<category><![CDATA[party]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag war ich auf einer Studentenparty in einem der Wohnheime hier. Hauptsächlich Internationale Studenten wohnen da. Wir sind erst recht spat da aufgeschlagen, die Party selber schien wie die meisten Studentenpartys: Du kennst viele, alle sind schon recht voll, schlechte aber laute Musik und billige Getränke (rein alkoholisch natürlich, Cola verkaufen die da typischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag war ich auf einer Studentenparty in einem der Wohnheime hier. Hauptsächlich Internationale Studenten wohnen da. Wir sind erst recht spat da aufgeschlagen, die Party selber schien wie die meisten Studentenpartys: Du kennst viele, alle sind schon recht voll, schlechte aber laute Musik und billige Getränke (rein alkoholisch natürlich, Cola verkaufen die da typischer weise nicht – ich bring mir meine Flasche immer mit).</p>
<p>Die richtige Party-Crew kam kurz nach uns. Mit Stöpseln in den Ohren und in Autos mit Blinklicht auf dem Dach. Die Polizei. Und ein Kameramann vom dänischen Fernsehen TV2. Die wollten dann die Party auflösen. Nun ist die klassisch dänische Reaktion auf Polizisten, die sagen dass Du verschwinden sollst, dass Du verschwindest. Italiener, Spanier, Mexikaner, etc. reagieren da dezent anders. Das wiederrum hat die Polizisten verwirrt. Und die wurden aggressiv. Nicht körperlich, eben nur aggressiv.</p>
<p>Plötzlich stand ein Polizist vor mir und schrie mich auf Dänisch an. Klar, besonders vor den ganzen Südländern wirke ich wie ein Däne. Aber natürlich habe ich kein Wort verstanden. Also habe ich sehr ruhig und im saubersten Englisch gesagt, dass ich ihn nicht verstünde und ob er nicht vielleicht bitte Englisch reden könne. Daraufhin hat der mich lauter und schneller und wortreicher angeschrien, aber eben immer noch dänisch. Ich wurde ruhiger und habe meinen Satz immer wieder wiederholt. Irgendwann scheint er es kapiert zu haben und brüllte nur noch: „Go out!“<br />
Bin ich dann.</p>
<p>Der Grund war übrigens keine Lärmbelästigung, sondern die Tatsache, dass das ganze unangemeldet war. Quasi eine Illegale Disko. Oh, und die denken, dass wir da eingebrochen sind. Hier der <a href="http://www.nordjyske.dk/aalborg/forside.aspx?ctrl=10&#038;data=28,3266842,5,3">Zeitungsbericht</a> (automatische <a href="http://translate.google.com/translate?hl=en&#038;ie=UTF-8&#038;sl=da&#038;tl=de&#038;u=http://www.nordjyske.dk/aalborg/forside.aspx%3Fctrl%3D10%26data%3D28,3266842,5,3">Übersetzung</a>). Konsequenzen hat’s vielleicht für die Organisatoren, keine Ahnung. Der Rest ist einfach nach Hause oder woanders hingegangen.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong><br />
Der Kameramann hat einen kleinen Bericht fertig gemacht. Den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vBcJT9WpYQI">hier</a>.<br />
Ich bin bei Cops! <img src='http://blog.k-jahn.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Fastelavn</title>
		<link>http://blog.k-jahn.de/2009/02/20/fastelavn/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 10:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Globetrotter]]></category>
		<category><![CDATA[dänisch]]></category>
		<category><![CDATA[karneval]]></category>
		<category><![CDATA[party]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich hier für mich still und heimlich ein bisschen trauere, dass ich nicht durch Köln taumeln kann, feiern die Dänen ihre Version vom Karneval. Und ich meine nicht den richtigen Samba-Karneval im Mai, sondern das, was die hier machen, bevor die Fastenzeit beginnt. Sie feiern Fastelavn. Dazu veranstalten sie Fastelavn-Partys, verkleiden sie sich (teilweise) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich hier für mich still und heimlich ein bisschen trauere, dass ich nicht durch Köln taumeln kann, feiern die Dänen ihre Version vom Karneval. Und ich meine nicht den richtigen <a href="http://blog.k-jahn.de/2008/05/24/karneval-in-aalborg/">Samba-Karneval im Mai</a>, sondern das, was die hier machen, bevor die Fastenzeit beginnt. Sie feiern Fastelavn.</p>
<p>Dazu veranstalten sie Fastelavn-Partys, verkleiden sie sich (teilweise) und essen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Fastelavnsboller_4_(ubt).jpeg">Fastelavnsboller</a>. Ich hab erst gedacht, dass wäre quasi wie unser Berliner zu Karneval, stimmt aber nur bedingt. Berliner essen Dänen nämlich zu Weihnachten. Fastelavnsboller sind aber nicht weit davon entfernt, halt nur gefüllt mit Marzipan und oben drauf etwas Schokolade.<br />
Dieser Tage Abends ziehen die Kinder dann auch rum und fragen nach Knöpfen. So heißt’s jedenfalls in dem Lied. Was sie eigentlich wollen ist natürlich Geld. Oder aber wenigstens Süßigkeiten.</p>
<p>Auf den Partys haben die noch so ein tolles Spiel. Da wird nämlich der Katzenkönig und -königin ermittelt. Und das folgendermaßen: Ein Fass in dem sich eine Katze befindet (heutzutage simuliert man die Katze mit Süßigkeiten o.ä.) wird frei baumelnd aufgehängt. Dann wird reih um auf das Fass eingeprügelt. Immer schön einer nach dem anderen. Derjenige, der den Boden des Fasses ausschlägt, ist Katzenkönigin. Derjenige, der das ganze Fass (oder die letzten Reste) von den Schnüren hämmert, ist Katzenkönig.<br />
Intelligent ist, wenn die Fassbefüller da neben Schokolade und dergleichen auch Orangen rein stopfen. Dann gibt’s nämlich Orangensaft. Es kann mitunter wohl dauern, bis so’n Fass auseinander fällt.</p>
<p>Vor zwei Wochen war hier eine Fastelavn-Party von den Studenten unseres Fachbereichs. Ein Mitdoktorand hat das Fass geöffnet. Seitdem nennen wir ihn respektvoll Queen John&#8230;</p>
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