Mönchskutten und Videokameras
Eigentlich war alles halb so wild und mindestens die Hälfte der Geschichte ist frei erfunden. Das ist mittlerweile die Perspektive auf eine Geschichte, die Anfang Dezember hier die Runde machte. Sie ging sogar durch die Internationale Presse. Anstelle von Fakten die auf verläßlichen Informationsquellen fußen möchte ich hier allerdings das erzählen, was so durch Aalborg ging. Das ist schmutziger und größtenteils falsch, aber eben deutlich unterhaltsamer… Also bitte nicht für bare Münze nehmen, es handelt sich hier ausschließlich um Klatsch und Tratsch.
Ein Professor des Lehrstuhls der Bauingenieure hatte immer mal wieder Sex in einem Kellerraum der Universität von Aalborg. Es gab mehrere Sado-Maso Parties bei denen die Teilnehmer Mönchskutten trugen und rätselhafte Lieder dabei sangen. Einmal etwa mit vier anderen, darunter eine Frau, eine Studentin des Professors. Herausgekommen ist das ganze weil der Freund von der Frau eifersüchtig wurde. Er hat Webcams in dem Gebäude versteckt und mitgefilmt. Das Video verkaufte er dann an eine große Zeitung hier in Dänemark. Die wiederrum hat das ganze natürlich äußerst diskret behandelt. Das Video selbst hat bisher zumindest noch niemand gesehen…
Wer genau dieser Professor war (und auch noch ist, gefeuert wurde nämlich niemand), wissen nur ganz wenige. Nichtmal die Professoren an unserem Lehrstuhl wissen Bescheid.
Nun sind inzwischen einige Wochen ins Land gegangen und so ziemlich jeder mögliche Witz wurde bereits hundertfach gerissen. Es ist also still geworden um das Thema. Nur gelegentlich gibt es noch verschmitzte Grinser, wenn jemand von Mönchskutten spricht.