Berlin mit Schweizern
Mein letztes Wochenende, habe ich in der deutschen Hauptstadt verbracht. Als einziger Kerl unter vier Mädchen. Mit einem davon hab ich mal in einer Band gespielt, die anderen waren ihre Studienkollegen aus der Schweiz. Amtssprache war demzufolge Schwitzerdütsch und ich hab mich immer gefreut, wenn ich Dänen in der U-Bahn getroffen habe, die konnte ich nämlich besser verstehen als dieses Schweizer Phantasiesprech.
Ich höre meine leserschar deutlich: „Hö, hö, Hahn im Korb“ – Sowas ist nur in der Theorie und Erwachsenenfilmen toll. Als ich Donnerstagabend ankam wurde „Germany’s Next Topmodel“ geguckt und alle mussten von ihrem Freund erzählen. Immerhin bin ich ums Schuhe kaufen drum rum gekommen.
Dennoch hatte ich viel Spaß mit den Ladies. Auch wenn das Wetter mies war, meine Kamera das ganze nicht wirklich überlebt hat und ich vom Pokalendspiel nichts mitbekommen habe außer vielen Leuten in roten und grünen Trikots/Schals. Denn ich…
- hab die Tom Tom Crew gesehen (Hip Hop Circus; Grandios!).
- habe eine CD von einem Berliner Gangsta Rapper an der U-Bahn für ein paar Euro gekauft und zähle mich jetzt zum Berliner Underground.
- habe gelernt, dass sich alles bei geeigneter Zeit wieder resorbiert.
- weiß jetzt was ein Omnichord ist und will eins.
- konnte die Mädels zu einem Workout vor dem Kanzleramt bewegen.
- habe für fast 40€ im Drogeriemarkt eingekauft.
- konnte meine erste Currywurst seit gefühlten Ewigkeiten essen.
Über Ostern war ich ja in Kopenhagen, der Hauptstadt der Dänen. Wahrzeichen und eigentlich sogar Symbol für ganz Dänemark ist
Mittwochabend sind wir ausgegangen. Erst ein bisschen Fußball gucken, dann in das Studentenhaus, das ja Mittwochs immer so eine nette Kneipenstimmung hat und hinterher in eine Disko. So gegen 4:45 am Morgen dann ab nach Hause, packen, duschen, frühstücken und mit dem Taxi zum Flughafen, wo ich um 6:40 in die Hauptstadt geflogen bin. Also die hiesige: Kopenhagen.